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#Lippstadt, 19. Juni 2026
In der faszinierenden Welt der Brettspiele hat die #Wissenschaft immer schon eine tragende Rolle gespielt.
So auch bei »Trismegistus« von »Giant Roc«, das nunmehr in der 2. Edition auf unserem #Tisch landete. 1 bis 4 Spieler im Alter ab 14 Jahren schlüpfen über eine Spielzeit von 90 bis 120 Minuten in die Rolle von Wissenschaftlern des 19 Jahrhunderts, die die Notizen des Trismegistus entdeckt haben und versuchen, seine Formeln nachzuvollziehen.
Über drei Runden, welche die Jahre des Studiums darstellen, führen die Spieler etliche Experimente durch, um mit der Hilfe von mysteriösen Artefakten Metalle zu erhalten und zu transmutieren.
Noch im 19 Jahrhundert träumten viele davon, die #Natur zu beherrschen und den Stein der Weisen zu erschaffen. Die Spieler treten in die Fußstapfen von Hermes Trismegistos und begeben sich auf der Suche nach #Wissen und #Macht.
Man kann es vielleicht als Fazit vorwegschicken: in »Trismegistus« erlebt man am Spieltisch ein historisches Abenteuer, voller spannender Entdeckungen und wird tief in die Thematik reingezogen. Dazu trägt das wunderschön gestaltete Spielmaterial bei, das sich wundervoll in die Thematik einfügt.
Denn egal, ob uns Mentoren bei unseren wissenschaftlichen Untersuchungen zur Seite stehen, ob wir Artefakte nutzen, Essenzen zusammentragen oder aber eben verschiedene Experimente durchführen, alles macht Sinn in diesem Spiel und so gehen auch die Abläufe der Aktionen schnell in Fleisch und Blut über.
Drehpunkt und Angelpunkt der eigenen Planungen ist das Labor. Auf diesem #Tableau lassen sich die wissenschaftlichen Planungen wunderbar nachvollziehen. Wie das gesamte Spielmaterial gleicht das #Labortableau einem kleinen #Wimmelbild, wo es immer wieder Details zu entdecken gibt. So macht es einfach Spaß, sich mit dem detailverliebten Spielmaterial zu beschäftigen. Trotz dieser Detailtiefe bleibt das Spielmaterial übersichtlich.
Egal ob man Bücher in die Studierstube stellt, um sein Wissen anzusammeln, ob man Experimente durchführt oder Publikationen vornimmt. Alles wirkt sich in gewisser Weise auf den weiteren Spielverlauf aus.
Das »Zahlungsmittel« in »Trismegistus« ist Macht. Sie kann man ausgeben, um eine Hauptaktion durchzuführen. Dementsprechend ist natürlich die Machtleiste und der Würfel darauf essentiell für die Planungen.
Wichtiges Element sind die 3 Würfelgruppen in schwarzweiß und rot, auf denen die Symbole für die Metalle Blei, Kupfer, Zinn, Quecksilber, Eisen, Silber und Gold zu sehen sind.
Hier wird angezeigt, welche und wie viele Metalle man besitzt, indem man Metallmarker auf den entsprechenden Phiolen des Labortableaus platziert.
Zugegebenermaßen wirkt die Fülle an Aktionen (Hauptaktionen und kostenlose Aktionen) vom 1. Lesen der Anleitung etwas überfordernd. Das Spiel ist jedoch in seiner Gänze klar strukturiert und folgt »linearen« Abläufen, so dass man sich schnell zurechtfindet und dennoch seine ganz eigene Taktik entwickeln kann.
Trismegistus hat eine relativ steile Lernkurve, weil man sich zunächst einmal im eigenen Labor zurechtfinden muss, wie man die einzelnen Komponenten am besten einsetzt und miteinander verknüpft. Aber wie eingangs schon gesagt, ist das Spiel thematisch so überzeugend, dass man sich tatsächlich wie ein Wissenschaftler im 19 Jahrhundert in seinem Labor verkriechen möchte, um seine Experimente und wissenschaftlichen Arbeiten durchzuführen.
Aber auch, wenn sich das Spiel im Laufe der ersten Partien dann doch klar von selbst erklärt, so ist die Altersvorgabe von »14 +« durchaus angemessen.
Das Spiel verfügt auch über einen Solomodus, für den das Spiel sogar eine eigene Anleitung bereithält. Dennoch ist es wie bei vielen Spielen auch bei »Trismegistus« so, dass es in einer Spielrunde mit 3 oder 4 Spielern am meisten Spaß macht, sich mit seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit anderen messen zu können.
#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT
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