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#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh – #Klimapark Rietberg (Juli 2011)
#Gütersloh, #Rietberg, Juli 2011
Der #Klimawandel findet nicht nur in der Ferne statt, er macht sich auch zunehmend in unserem Alltag bemerkbar. Auf ihn erfolgreich zu reagieren, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Darum hat Bürgermeister André Kuper 2008 den Impuls für das erste kommunale #Klimaparkprojekt gegeben. Jetzt im Jahr 2011 können wir mit insgesamt 14 Projektpartnern das rund 12.000 Quadratmeter große Gelände als #Informationszentrum und #Technologiezentrum in Betrieb nehmen. Der Klimapark Rietberg versucht einige Aspekte des Klimawandels zu veranschaulichen und vor allem Techniken vorzustellen, die Energieressourcen besser und nachhaltiger nutzen. Innovative Unternehmen präsentieren ihre neuen Techniken und ökonomischen Antworten auf die ökologischen Herausforderungen.
Die Klimapark Partner stellen Projekte vor zu den Themen #Biogas, #Elektromobilität, #Geothermie, #Wärmespeicherung, #Lüftungstechniken, #Abfallvermeidung und #Recycling, LED Straßenbeleuchtung, LED Leitstein für Barrierefreiheit, #Sonnenenergie und #Wohnen mit der #Sonne. Informationen zum #Klima und seinen Auswirkungen werden auf sehr unterschiedliche Weise thematisiert: im Klimapavillon als allgemeine Veranschaulichung, durch die Fachhochschule Bielefeld mittels konkreter Forschungen, im Gespräch mit dem Energieberater im Büro vor Ort und aktiv wie lehrreich im Grünen Klassenzimmer für die jungen Besucher. Darüber hinaus werden von Zeit zu Zeit informative und auch unterhaltsame Veranstaltungen im Park stattfinden. Das Gelände des Parks ist unter Klimaaspekten angelegt worden und soll die Besucher zum erholsamen Verweilen einladen. Die #Bepflanzungen des nahe gelegenen Wäldchens wurden klimabezogen ausgewählt, ein kleiner Themenspielplatz erfreut die Kinder. Auch bei der Wegepflasterung oder der Beleuchtung des Parks waren ökologische Überlegungen maßgebend.
Der Klimapark ist eine auf die Zukunft setzendes dynamisches Gesamtprojekt. Er wird sich immer weiter entwickeln und beständig erneuern. Die Stadt Rietberg verfolgt auf Initiative des Bürgermeisters bereits seit Jahren die Ziele einer Klimaschutzkommune. So gibt es beispielsweise bereits seit 1998 ein Förderprogramm der Stadt für die Hauseigentümer zur Förderung der regenerativen Energie. Und bereits im Jahre 2000 wurde durch den Rat ein Leitbild zum Schutz der Umwelt und Natur beschlossen, welches im Dezember 2010 mit der Zielformulierung von Rietberg als »Energieautarker Stadt bis 2030« konkretisiert wurde. Weiterhin ist die Stadt bereits seit der Gründung des #NRW Landesnetzwerkes der »#Klimakommunen« im Jahre 2008 Mitglied der AG. Im Jahre 2010 wurde Rietberg als »Europäische Energie und Klimaschutzkommune« im #EEA Prozess ausgezeichnet. Aktuell wird im Historischen Stadtkern ein #Bundesforschungsprojekt (»Kommunen im neuen Licht«) realisiert, wodurch die Straßenbeleuchtung, die Denkmalobjektbeleuchtung, die Wallpromenaden und die Weihnachtsbeleuchtung insgesamt auf modernste LED Technologie nebst moderner Steuerungstechnologie umgestellt werden. Das Gesamtvolumen dieser aus Bundesmitteln geförderten Forschungsinvestition beträgt rund 1,5 Millionen Euro. Außerdem werden gerade Forschungsanträge zum Aufbau eines #Nahwärmenetzes aus regenerativen Energien mit einem Pilotprojekt zur energetischen Nutzung der Abwärme der #ZKA sowie zur alternativen energetischen Verwendung von Klärschlamm und städtischen Grünabfällen in Kombination mit einem #Biomassekraftwerk/#Pyrolyseverfahren (zur Beheizung von #Freibad und SZ Rietberg sowie weiteren Gebäuden) gestellt und möglichst nach Genehmigung realisiert.
Neben der Parklandschaft mit Blumenschmuck und Kinderspielparadies sollen die Besucher Informationen zum Klimawandel und der Notwendigkeit des Klimaschutzes und der Klimaanpassung erhalten, ganz im Sinne der #UN #Dekade (Initiative) »Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005 bis 2014)«: »Bildung für nachhaltige Entwicklung« vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt. Dazu gehört #Wissen über globale Zusammenhänge und Herausforderungen wie den Klimawandel oder globale Gerechtigkeit und die komplexen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ursachen dieser Probleme.
#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT
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