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#Grippe: Schwacher Impfschutz lässt sich durch Erhöhung des Vitamin D Spiegels kompensieren
Christian Wiechering, #Kiel, 22. Januar 2026
Die diesjährige #Grippeimpfung reduziert das Risiko eines hospitalisationspflichtigen Infektionsverlaufes nur bei etwas mehr als einem von 3 Infizierten. Das ist anhand von Daten aus England absehbar. »Pharmazeutischen Zeitung«: »Neue Influenza H3N2 Subklade breitet sich aus«.
Wie effektiv sind die aktuellen #Impfstoffe?
Für die laufende Saison zeigen die bislang verfügbaren Daten ein differenziertes Bild: Eine frühe VE (Vaccine Effectiveness) Analyse der #UK #Health #Security Agency findet für #Kinder (2 bis 17 Jahre) eine Schutzwirkung von etwa 70 bis 75 Prozent gegen hospitalisationspflichtige Influenza Infektionen. Für Erwachsene lässt sich hingegen derzeit nur eine VE von 30 bis 40 Prozent modellieren.
Der Grund dafür ist, dass der diesjährige Grippeimpfstoff keine #Impfung gegen das #H3N2 #Virus enthält, und dadurch der Schutz nur schwach ist. Da aber bei Infektionen immer die gleichen Mechanismen wirken, und in der #Pandemie deutlich geworden ist, dass mit einem höheren Vitamin D Spiegel eine #Covid 19 Infektion viel besser überstanden werden kann, lässt sich das auch auf Grippe und RSV Viren übertragen.
Hier ein Ausschnitt aus einer sehr aktuellen Publikation (21. Januar 2026) zu einer Studie der Englischen #Universität #Surrey vom Dezember 2025: »news medical.net«: »Schwerer Vitamin D Mangel steht im Zusammenhang mit häufigeren Krankenhausaufenthalten aufgrund von Atemwegsinfektionen«. Forscher untersuchten Daten von 36.258 Teilnehmern der UK Biobank und stellten fest, dass Personen mit schwerem Vitamin D Mangel (unter 6 Nanogramm pro Milliliter) ein um 33 Prozent höheres Risiko für eine Krankenhauseinweisung aufgrund einer Atemwegsinfektion hatten als Personen mit einem Vitamin D Spiegel von 30 Nanogramm pro Milliliter oder höher. Zudem fanden sie heraus, dass mit jedem Anstieg des Vitamin D Spiegels um 4 Nanogramm pro Milliliter die Einweisungsrate aufgrund von Atemwegsinfektionen um vier Prozent sank.
Die #Universitätsklink #Heidelberg hat 2020 in einer Studie Vitamin D die Spiegel von 185 Covid 19 Patienten erfasst und, und dann den weiteren Infektionsverlauf beobachtet. Das Ergebnis der Studie wurde so zusammengefasst: »Bei unseren Patienten war ein Vitamin D Mangel bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbiditäten mit einem 6 fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem rund 15 fach höheren Sterberisiko verbunden.« Studie: »Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID 19 Patients«.
Daraufhin haben Wissenschaftler des #DKFZ Heidelberg eine bevölkerungsweite Empfehlung zur Vitamin D Supplementation gefordert. Die Überschrift zeigt schon, welchen Stellenwert Vitamin D bei Infektionen hat. »Vitamin D Mangel kann für fast neun von zehn COVID 19 Todesfällen verantwortlich sein: Zeit zu handeln …« mdpi.com: »Vitamin D Insufficiency May Account for Almost Nine of Ten COVID 19 Deaths: Time to Act, »Nutrients« 2020, 12, 2757.
Für viele stellt sich immer noch die Frage, warum die Menge an Vitamin D im Blut vor einer Infektion einen so entscheidenden Einfluss auf den Verlauf einer Erkrankung haben soll. Die Antwort dazu ist einfach. Vitamin D ist »negative acute phase reactant« was nichts anderes heißt, als dass der Vitamin D Spiegel während einer Infektion sehr viel schneller fällt als üblich, weil die Immunzellen (T Zellen) davon massive Mengen zur Virenbekämpfung verbrauchen.
Das ist das Ergebnis einer Studie aus Bratislava, in der der 25(OH)D Wert von COVID 19 Patienten während der Infektion in 4 Tagen um bis zu 10 Nanogramm pro Milliliter sank. Studie: »Serum 25 Hydroxyvitamin D Konzentration Signifikanter Rückgang bei Patienten mit COVID 19 #Pneumonie während der ersten 48 Stunden nach Krankenhausaufnahme«. Die Titelgrafik dieser Publikation zeigt Figure 3 der Studie.
Führt der Vitamin D Verbrauch während der Infektion zu einem Mangel, können die Immunzellen nicht mehr arbeiten, und es werden vermehrt entzündungsfördernde Prozesse (Sepsis) gestartet, durch die sich der Körper selbst zerstört. Eine #Infektion ist somit vergleichbar mit einem Wettrennen zwischen abnehmender Virenlast und sinkendem Vitamin D Spiegel. Verloren hat man, wenn der Vitamin D Vorrat im Blut zuerst verbraucht ist.
Ein höherer Vitamin D Spiegel vor einer Infektion ist also deshalb hilfreich, weil dadurch die Chance steigt, dass alle Viren bekämpft sind, bevor der Vitamin D Vorrat im Blut zu Ende geht. Auch wenn man geimpft ist gilt dies, aber eine Startbedingung ändert sich durch die Impfung. Ohne Impfung muss das Immunsystem erst ein Rezept finden, wie es die jeweiligen Viren bekämpfen kann. Das dauert ein paar Tage, und in dieser Zeit steigt die Virenlast an, so dass letztendlich sehr viele Viren bekämpft werden müssen, was zu einem hohen Vitamin D Verbrauch führt. Mit einer wirksamen Impfung, kann das Immunsystem sofort mit Virenbekämpfung loslegen, und die Virenlast und Vitamin D Verbrauch bleibt klein. Wer aber selbst dafür zu wenig Vitamin D in Blut hat, dem hilft auch eine Impfung nicht.
Eine Impfung reduziert also letztendlich den Vitamin D Bedarf, so dass es seltener zu einem Mangel und zu einem schwerem infektionsverlauf kommt.
Da kaum bekannt ist, das Vitamin D ein »negative acute phase reactant« ist, streiten sich Wissenschaftler schon seit langen darum, welcher Vitamin D Spiegel empfohlen werden solle.
Wenn man aber weiß, wie stark der Vitamin D Spiegel täglich während einer Infektion sinken kann, lässt sich berechnen, welcher Vitamin D Spiegel vorliegen sollte um eine Infektion mit großer Wahrscheinlichkeit gut zu überstehen. Zahlen dazu: Am Ende der Infektion müssen mindestens 12 Nanogramm pro Milliliter übrig sein(Unter 12 Nanogramm pro Milliliter gleich schwer Mangel). Eine Infektion dauert typischerweise nicht länger als 15 Tage. An jedem Infektionstag kann der 25(OH)D Wert um 2,5 Nanogramm pro Milliliter sinken.
Mit diesen Werten lässt sich ein sicherer 25(OH)D Wert leicht berechnen: 12 Nanogramm pro Milliliter plus (15 Tage mal 2,5 Nanogramm pro Milliliter) ungefähr gleich 50 Nanogramm pro Milliliter.
Auch während der Pandemie hat sich gezeigt, das Vitamin D Spiegel in der Größenordnung von 50 Nanogramm pro Milliliter die Sterblichkeit bei Infektionen und auch die Ansteckungsgefahr drastisch reduzieren.
Dazu hier ein Ausschnitt aus einer Publikation der »TheHindu.com« aus #Indien, wo zahlreiche Studien zu dem Thema durchgeführt wurden. In diesem berichten Ärzte vom Gandhi Medical College Secunderabad über ihre Erfahrungen.
Publikation im Webarchiv:Hohe Vitamin D Spiegel reduzieren Covid Infektion: NIMS Studie, »[…] Dr. Maheshwar beobachtete auch, dass weniger als 5 Prozent der Menschen an Covid 19 erkrankten, wenn der Vitamin D Spiegel mehr als 55 Nanogramm pro Milliliter betrug. Die Sterblichkeit von Covid Patienten ist fast null, wenn der Vitamin D Spiegel 60 Nanogramm pro Milliliter beträgt, und ist sehr hoch, wenn der Spiegel weniger als 30 Nanogramm pro Milliliter beträgt«, Deutsche Übersetzung der gesamten Publikation.
Auch in einer deutschen Studie wurde ähnliches errechnet. Das Ergebnis lässt sich schon aus der Überschrift der Studie herauslesen. »Das Sterberisiko durch COVID 19 korreliert invers mit dem Vitamin D3 Status, und eine Sterblichkeitsrate nahe Null könnte theoretisch bei 50 Nanogramm pro Milliliter 25(OH)D3 erreicht werden: Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse«.
Wie erreicht man auf einen Vitamin D Spiegel von 50 Nanogramm pro Milliliter? Dazu eine Faustformel für eine 72 Kilo schwere Person: Eine Einnahme von 10.000 I. E. erhöht den 25(OH)D Wert um 1 Nanogramm pro Milliliter.
Im Winter beträgt der durchschnittliche Vitamin D Spiegel der Bevölkerung etwa 20 Nanogramm pro Milliliter. Um den 25(OH)D Wert von 20 Nanogramm pro Milliliter auf 50 Nanogramm pro Milliliter zu erhöhen sind also 30 mal 10.000 I. E., also 300.000 I. E. notwendig. Das ist für viele eine ungewohnt hohe Menge, die sich relativiert, wenn man sich ausrechnet, wie viel Vitamin D während einer Infektion täglich verbraucht wird.
Berechnungsprinzip: Sinken des Vitamin D Spiegels um 2,5 Nanogramm pro Milliliter pro Tag soll durch Supplementation ausgeglichen werden. Also muss man ausrechen, wie viel Vitamin D notwendig ist, um den 25(OH)D Wert an einem Tag um 2,5 Nanogramm pro Milliliter zu erhöhen. Zu Berechnung kann man am besten einen Vitamin D Rechner verwenden. Das empfiehlt sich ohnehin, da die Dosierung gewichtsabhängig ist, und man sich damit auch eine Erhaltungsdosierung ausrechen lassen kann.
Vitamin D Rechner von Reinhard Melz: Startwert 20 Nanogramm pro Milliliter; Zielwert 22,5 Nanogramm pro Milliliter (2,5 Nanogramm pro Milliliter höher als Startwert), Gewicht 72 Kilo, Tage zum Auffüllen: 1 Tag. Das Ergebnis ist dann 25.000 I. E. An jedem Infektionstag werden also 25.000 I. E. verbraucht, also würden die oben genannten 300.000 I. E. für 12 Infektionstage reichen.
Da man nicht weiß, wann man eine Infektion bekommt, sollte man den 25(OH)D Wert möglichst immer oberhalb von 50 Nanogramm pro Milliliter halten. Fängt man erst dann an Vitamin D zu supplementieren, wenn eine Infektion bemerkt wird, kann das zu spät sein. Das ohne Rezept käufliche Vitamin D3 (Cholecalciferol) wirkt nämlich nicht direkt, sondern muss erst von Leber und Niere in die Speicherform Calcidiol und die aktive Form von Vitamin D, das #Calcitriol umgewandelt werden. Da die erste Umwandlung in der Leber ein paar Tage dauern kann, kann es dadurch während einer Infektion trotz Supplementation zu einem zwischenzeitlichen Mangel kommen.
Viel zu spät ist, es wenn man erst an dem Tag anfängt Vitamin D 3 zu ergänzen, an dem sich der Verlauf einer Infektion plötzlich deutlich verschlechtert (Hospitalisierung). Dann hat man meist einen schweren Mangel und eine Vitamin D 3 Ergänzung hilft dann nach Studienlage nur noch ganz wenig. Es muss dann die rezeptpflichtige Speicherform von Vitamin D (Calcidiol) ergänzt werden, das die Immunzellen direkt nutzen, und das von der Niere innerhalb weniger Minuten in die aktive Form Calcitriol umwandeln werden kann.
Das ist Standard in Andalusien (Spanien), aber nicht in Deutschland, daher sterben hier immer noch 30 Prozent der hospitalisierten Covid 19 Patienten im Krankenhaus oder innerhalb eines Jahres.Aber das ist eine andere Geschichte.
Da viele etwas von Überdosierung und Gefährlich im Zusammenhang mit Vitamin D gelesen haben, möchte ich ihnen nahelegen, sich die Anleitung eines Arztes anzusehen der der seit vielen Jahren Autoimmunerkrankte mit hochdosiertem Vitamin D behandelt. Diesem war anscheinend schon zu Beginn der Pandemie klar, das Vitamin D Bedarf während einer Infektion stark ansteigt, so das er Erwachsenen empfiehlt,an jedem Infektionstag 80.000 I. E. Vitamin D zu ergänzen. In einem Kapitel der Anleitung geht er auch auf Risiken ein.
Dr. Kersten: »COVID 19 Das können Sie tun!« »Keine Angst vor Nebenwirkungen! Auch bei diesen hohen Dosierungen bleiben die Calciumwerte in aller Regel im Normbereich! […]«. Noch ein Hinweis: Personen, die diese Dosierung einnehmen, sollten den #Calcium #Spiegel im Blut nach 4 und nach 12 Wochen kontrollieren lassen! Der Calcium Spiegel bleibt in der Regel normal oder sinkt sogar ab! #Hypercalcämien kommen extrem selten vor!
Vitamin D ist nicht giftig, aber bei Personen mit bestimmten #Erkrankungen (Gendefekten) kann der Kalziumspiegel durch eine Vitamin D Einnahme zu hoch werden. Deshalb die Empfehlung zur Kontrolle des Kalziumspiegels. Dr. Kersten empfiehlt auch noch weitere Stoffe zu ergänzen von denen die meisten wie Vitamin D »negative acute phase reaktanten« sind.
Diese Anleitung steht immer noch im Netz, das wäre bestimmt nicht der Fall, wenn sie jemandem geschadet hätte. Wenn alle dieser Anleitung gefolgt hätten, hätte es ganz im Gegenteil nur eine sehr geringe Zahl von Covid 19 Toten gegeben.
Entsprechendes gilt auch für andere Infektionen wie Grippe. Mit genügend Vitamin D im Blut oder rechtzeitiger massiver Vitamin D Ergänzung kann man diese auch dann gut überstehen, wenn eine Impfung nur wenig wirkt, oder man gar nicht geimpft ist. Entscheidend ist, das es während einer Infektion nicht zu einer #Sepsis durch Vitamin D Mangel kommt, und das nach der Infektion noch genug Vitamin D übrig ist, um damit weiterhin Genschalter für die Steuerung von #Herzschlag, #Blutdruck und vielem mehr zu setzen.
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